Qigong in Leverkusen

Körperliche und geistige Entspannung durch optimierte Körperhaltung und effektive Motorik.


Qigong in Leverkusen,

unterrichtet von Antje Scuffil


Im Laufe des Lebens entwickelt der Mensch Blockaden, die ungewünschte Emotionen unterdrücken. Diese Blockaden entstehen in  momentanen oder dauerhaften Stresssituationen. Das menschliche Gehirn übernimmt sie dann in den vollautomatischen Ablauf.

Das Meiste läuft ja vollautomatisch ab: der Körper reguliert so z.B. den Blutdruck,  die Verdauung. Aber auch das Gleichgewicht und die Körperhaltung, sowie Sehen und Hören. Wenn Sie z.B. gut hören können und der Nachbar nicht, können Sie ihm nicht erklären, wie gutes Hören geht.

Man erkennt diese Blockaden nicht nur an z.B. angespannten Kiefermuskeln, sondern auch an weniger natürlichen Bewegungsmustern und einer angespannten Atmung.

Man muß also – wenn man grundlegend entspannen will – diese Vollautomatik umprogrammieren.  Diese blockierten Emotionen betreffen das Herz und/oder das Becken. Auch das Selbstwertgefühl kann leiden. Da der Körper – wie gesagt - alles vollautomatisch ablaufen läßt, bauen sich die Blockaden nicht von alleine ab – man braucht einen regelmäßigen Input von außen.

Man erkennt dabei, dass dieses zeitaufwendig ist – aber auch, dass man damit eine grundlegende Veränderung und  Verbesserung auf breiter Eben erzielt.

In China haben Übungen zur Gesunderhaltung jahrhundertelange Tradition: das sind Qigongübungen und das Taichi. Qigongübungen führen zu körperlicher und geistiger Entspannung, zu guter Körperhaltung und ruhiger Atmung.

Sie bekämpfen Krankheiten und Stress nicht, sondern entziehen ihnen die Ursachen. Durch meditative Bewegungsabläufe wird der Energiefluss, das Qi, im Körper angeregt. Körper und Geist kommen zur Ruhe.

Ein gutes körperliches Gleichgewicht führt zu einem gutem seelischen Gleichgewicht: das wieder herzustellen, ist die Aufgabe des Qigong.

Ohne Bewegung gibt es keine Veränderung. Die Bewegungsimpulse fließen durch die vorhandenen Strukturen: Diese müssen umstrukturiert werden.Es gilt, diese wieder zu ihrer Natürlichkeit zurückzuführen, in einen Zustand, bevor die besagten Blockaden sich eingestellt haben. Der Körper erneurt pro Sekunde 10 Millionen Zellen. Beim Qigong steigt der Stoffwechsel an: d.h. es werden mehr Zellen erneuert. Damit werden nach und nach natürliche Strukturen wieder aufgebaut, in denen die Energie ungehindert fließen kann.

Wenn sich der Körper verändert, verändert sich alles andere mit: das ist die Grundlage für die Qigong-Übungen mit und ohne Idogo.

Durch das Idogo-Qigong wird das Bindegewebe wird in die Tiefe gelockert. Die Körperhaltung richtet sich auf, die Atmung entspannt.

Der Weg des Idogo-Qigongs geht vom Körper zur Psyche, also von außen nach innen. Nach und nach erkennt man, „that there is more to life, than meets the eye “ - und das ist ja eigentlich Interessante.

 





 



 



Danach folgt  eine Meditation im Sitzen oder im Stehen. Es geht darum, den Geist zu trainieren, wie einen Muskel - die Aufmerksamkeit muß bei einer bestimmten Aufgabe bleiben. Das Chi fließt dahin, wo die Aufmerksamkeit ist: das üben wir in der Meditation.

Zum Schluß widmen wir uns den Spatzenschwanz, dem ersten Teil der Taichi-Form.

Wenn wir mit dem Idogo üben, ist es die Berührung des Idogos, die entspannt. Bei der Taich-Form ist es das Gefühl für den Raum, das entspannt. Die Bewegungen werden koordiniert und voller Energie.